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Schülerlotsenwettbewerb des Landes Rheinland-Pfalz 2007

Am 27. September 2007 war es wieder einmal soweit: 33 Schülerlotsen aus 17 Schulen des Landes Rheinland-Pfalz traten zum Wettbewerb an.
Die Mannlich-Realschule Zweibrücken wurde durch die Schülerlotsen Gregor Weiß (9e) und Cathrin Steiger (9b) vertreten. Sie wurden begleitet von Frau Vierengel-Blum, die für die Ausbildung und den Einsatz der Lotsen verantwortlich ist. Gregor und Cathrin sind seit der 7. Klasse als Schülerlotsen tätig und haben ihre Aufgaben stets vorbildlich erfüllt. So wurden sie ausgewählt, an diesem Wettkampf teilzunehmen und ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Um 10.00h ging es los im Stadion auf dem Betzenberg in Kaiserslautern.
Wie schon in den vergangenen drei Jahren hatte der 1. FCK in Kaiserslautern seine Räumlichkeiten für diese Veranstaltung kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Schülerlotsen und ihre Betreuer wurden von Frau Dr. Niebergall-Walter, der 1. Vorsitzenden der Verkehrswacht Kaiserslautern aufs Herzlichste willkommen geheißen.
Herr Rainer Lott, der die Veranstaltung organisiert, stellte den Schülern die Aufgaben vor. Sie gliederten sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Der theoretische Teil bestand im ersten Abschnitt aus Aufgaben aus dem Schülerlotsenbereich im zweiten aus allgemeinen Fragen zu den Themen Biologie, Mathematik, Erdkunde und Geschichte.
Der praktische Teil fand im Außenbereich der Betzenberg Stadions statt. Hier mussten die Schüler Entfernungen und Geschwindigkeiten von Polizeifahrzeugen schätzen, was immer eine sehr schwierige Aufgabe ist.

Einige der beteiligten Betreuer machten sich an das Auswerten der Ergebnisse, eine aufregende Angelegenheit.
Nach allen Prüfungen konnten sich die Schüler mit einem Mittagessen stärken, das von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz gesponsert wurde.
Anschließend begann die mit Spannung erwartete Siegerehrung.
Wer war nun der beste Schülerlotse von Rheinland - Pfalz?

Die verantwortlichen Organisatoren der Veranstaltung bedankten sich bei den Lotsen für die ehrenamtliche Tätigkeit und hoben ihre Verdienste für die Allgemeinheit hervor. Sie erwähnten, dass es bisher dank der Lotsen noch nie zu einem tödlichen Unfall an einem Verkehrsweg gekommen ist. Frau Dr. Niebergall- Walter wies besonders darauf hin, dass die ehrenamtliche Tätigkeit, wenn sie im Zeugnis vermerkt ist, bei einem Einstellungsgespräch besondere Beachtung findet und bei der Bewerbung für einen Beruf wichtig sein kann.

Dann ging es an die Preisverleihung.
Zuerst erhielten alle Schülerlotsen eine Urkunde und eine Medaille in Bronze.
Aufregend wurde es für die Zweibrücker Lotsen, als immer mehr Schüler aufgerufen wurden, sie aber noch nicht dabei waren.
Schließlich wurde Cathrin erlöst, aber Gregor war immer noch nicht an der Reihe. Er konnte es fast nicht mehr aushalten, als der Pokal für den 3. Platz verliehen wurde. Und es war die Überraschung: Gregor Weiß hatte es tatsächlich geschafft, auf den zweiten Platz zu kommen!
Freudestrahlend nahm er den Silberpokal und die Glückwünsche entgegen. Außerdem erhielt er eine Unkunde und einen Gutschein von einem bekannten Elektromarkt. Wir sind alle sehr stolz auf seine Leistung. Sieben mal hatten die Lotsen in den vergangenen Jahren schon am Lotsenwettkampf teilgenommen, aber ein solcher Erfolg war bisher einmalig. Zweimal gab es schon einen dritten Platz für die Lotsen Nico Kuhn (2000) und Florian Bender (2002), aber einen Pokal hatte es damals nicht gegeben. Um so größer war diesmal die Freude! Auch Cathrin Steiger hatte als Beste bei den Wissensfragen im allgemeinen Teil abgeschnitten, aber die Punkte fehlten dann bei den sehr schwierigen praktischen Schätzaufgaben.

Der Sieger des Wettkampfs kam aus einer Schule in Daun. Er hätte zum Bundeswettkampf der Schülerlotsen nach Berlin fahren können. Leider lag der Termin in den Ferien und der Schülerlotse hatte schon einen Urlaub gebucht. So fiel dann doch noch die Entscheidung für Gregor Weiß. Bedauerlicherweise war die Freude über diese Chance nach Berlin zu fahren nur kurz, denn auch Gregors Eltern hatten die Urlaubsreise schon fest eingeplant. Der Herbstferientermin war für diese Veranstaltung etwas unglücklich gewählt.

Trotzdem hat der Lotsenwettkampf allen Beteiligten Spaß gemacht und wir hoffen, dass sich auch im neuen Schuljahr genügend Schüler aus den 7. Klassen finden, die an der Lotsenausbildung teilnehmen. Es wäre wünschenswert, wenn auch die Eltern dieses Projekt unterstützen, indem sie ihre Kinder ermutigen, daran teilzunehmen.
Wir hoffen auch, dass einsichtige Eltern den Anweisungen der Lotsen Folge leisten, wenn sie bei Schulveranstaltungen und beim Schulbeginn eingesetzt sind und den Verkehr regeln sowie das Parken organisieren.
Diese Aufgabe ist für die Schüler/innen nicht immer leicht zu erfüllen und fordert einiges an Durchsetzungsvermögen.

R. Vierengel-Blum


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