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Austausch mit Yorktown (Virgina, USA)

Am 22.03.2007 sollte die Schüleraustauschgruppe, bestehend aus acht Mädchen und zwei Jungen der Zweibrücker Gymnasien und der Realschule, zum Flug nach Norfolk mit Zwischenstopp in Philadelphia starten. Die Gruppe wurde bei diesm Flug zunächst durch einen Kollegen der Realschule betreut, da ich selbst operationsbedingt die Anreise erst zwei Wochen später antreten konnte. Daher basiert ein Teil dieses von mir angefertigten Erlebnisberichts auf den Informationen meines Kollegen.

Durch starke Wetterschwankungen mit außergewöhnlichem Schneefall am Frankfurter Flughafen, startete die Gruppe erst mit ca. elf Stunden Verspätung gen Amerika.

In Norfolk, Virginia, wurden die deutschen Teilnehmenden herzlichst von den Gastfamilien empfangen. Die Unterbringung erfolgte wie bereits in Vorjahren auch in Gastfamilien und ermöglichte den deutschen Schülern damit einen unmittelbaren Einblick in den Alltag der amerikanischen Familien. Bei drei offiziellen Empfängen wurden die Schüler vom historischen Komitee, von der Schulbehörde und vom Stadtrat in York County begrüßt und schließlich mit einem offiziellen farewell dinner verabschiedet.

Die gewonnenen Eindrücke und Einblicke auch in das amerikanische Schulsystem veranlassten die Schülerinnen und Schüler geradezu automatisch vergleichende Studien beider Länder und Kulturen vorzunehmen und diese schriftlich in Form von Tagebüchern zu fixieren.



Auch kultur-historisch wurde den deutschen Schülerinnen und Schülern ein außergewöhnliches Programm angeboten, das von Besichtigungen geschichtlich bedeutsamer Stätten, wie z. B. das Schlachtfeld von Yorktown und über die Kolonialzeit hinweg bis hin zu Besuchen in hochmodernen Cinecentern mit edukativen Filmprogrammen reichte. Dabei wurde den Lernenden deutlich, welche Geschichte beide Partnerstädte verband und noch verbindet, sowie welche Bedeutung dem gegenseitigen Verstehen und Verständnis und der Akzeptanz von Unterschieden zukommen sollte. Denn trotz vieler Gemeinsamkeiten, entdeckten die Jugendlichen auch Diskrepanzen. Dabei entwickelten sie nicht nur zwangsläufig ihre sozialen Fertigkeiten weiter, sondern auch die sprachlichen.



Hier fällt klar die enorme Steigerung der Sprachkompetenz der Austauschgruppe auf. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fiel es den Jugendlichen leicht, auch sprachlich Zugang zu den Familien zu bekommen, denn trotz der Hülle und Fülle von Programmpunkten, welche die Jugendlichen ohne ihre Austauschpartner unternehmen mussten, hatten sie freilich auch ausreichend Freizeit zur Verfügung, um mit ihren Austauscheltern gemeinsame Fahrten zu unternehmen.

Der Wechsel der betreuenden Lehrperson nach ca. der Hälfte der Zeit wurde ohne Probleme vollzogen.



Am 19.04.2007 traten wir den Heimflug an. Aus organisatorischer Sicht zwar ohne Probleme, aber emotional stießen viele Jugendliche an ihre Grenzen, obwohl sie wussten, dass sie ihre "Austauschler" in Bälde auf deutschem Boden begrüßen konnten.

gez. RL Alexander Felgner


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